Wofür steht ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V. ? 

 

ZUKUNFT IN GRÜNAU e. V. ist ein unabhängiger, überparteilicher und gemeinnütziger eingetragener Verein. Er wurde gegründet am 30.09.2011, als offizielle Vertretung einer Initiative engagierter und positiv gesinnter Leute in Grünau.

Die Neugründung war zwingend erforderlich um, zusammen mit anderen Vereinen und Interessenverbänden, bei dringend erforderlichen lokalen  Problemlösungen in der Region Grünau mitzuwirken. 

 

Folgendes ist unser Anliegen:

Wald, Wasser, Erholung und Sportmöglichkeiten, in der gesunden Natur zwischen dem Langen See und dem Berliner Reichsforst, hält die Region für Bewohner und Besucher in Grünau nun schon seit 150 Jahren bereit, - damit die Menschen hier für uns alle das Beste daraus machen können - insbesondere auch und gerade heute wieder.

So hatte die Region Grünau sich seinerzeit ab 1860, angesichts dieser Vorteile vor den Toren Berlins, dann auch einzigartig entwickelt, - einerseits durch die damals nachhaltig zunehmende Begeisterung der Leute für den neuen Wasser- und Regattasport und - andererseits, indem unsere Grünauer Vorfahren damals, im Einklang mit der öffentlichen Verwaltung, ihr Engagement der Förderung und Pflege von Natur, Sport, Erholung, Gastlichkeit und nicht zuletzt auch einem schönen Stadtbild gewidmet hatten. Mit anderen Worten, - die Grünauer hatten damals den Willen Neues zu wagen und Ihren Lebensraum positiv zu gestalten.

Der 100 Jahre lang andauernde, auch international anerkannte Erfolg ist heute leider kaum noch bekannt. = Schauen Sie deshalb gerne auf die "überlieferten" historischen Aufnahmen in  "LEBEN IN GRÜNAU"  (oben auf der Schaltleiste anklicken) mit 2 historischen Fotogalerien von Grünau.



Nicht nur aus "Nostalgie" kommen von Haus aus eher positiv gesinnte Bürger heutzutage sehenden Auges nicht mehr umhin sich Sorgen zu machen. Denn über die verloren gegangene städtische Bedeutung und über die verloren gegangene erfolgreiche Geschichte und Tradition hinaus, erleben wir in Grünau seit geraumer Zeit leider auch eine real zunehmende Verschlechterung unseres Lebensraumes.

Grünau hatte sich in den letzten Jahren eher "schleichend" verschlechtert, mit einer latenten Tendenz zur Gewöhnung. Auch hatten die Bürger in "neuem" Obrigkeitsvertrauen seit 1990 Jahr um Jahr weiter geduldig auf den versprochenen Aufschwung sowie auf die Rückkehr von Investoren gehofft.

Nach nunmehr 22 Jahren erfolglosen Wartens sind die in letzter Zeit anwachsenden Bedrohungspotentiale für Umwelt, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität in unserer Region jedoch als "Alarmsignale" nicht mehr zu übersehen. (Die Liste der Alarmsignale folgt weiter unten)

Diese "Alarmsignale" sollten ein "Aufwachen" bewirken und die Bürger zu der allgemeinen Erkenntnis führen, dass Warten allein nichts mehr bringt.

 

Denn unsere Treptow-Köpenicker Bezirksverwaltung nimmt unsere ernsten Grünauer Abstiegs-Sorgen durch den Mangel an Investitionen im Bezirk leider nicht wirklich ernst -

- Nichtsdestotrotz, obwohl alle Appelle schon jahrelang wirkungslos verhallen, wollen die Bürger trotzdem nicht kapitulieren, - im Interesse einer besseren ZUKUNFT IN GRÜNAU.

 

Nach dem Motto "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" finden Sie unten anschliessend eine bunte Auswahl an zahlreichen Grünauer Problemstellen, die es heute in dieser Häufigkeit und Persistenz, 22 Jahre nach dem Fall der Mauer in der Hauptstadt Berlin, eigentlich nicht mehr geben dürfte. Dies umso weniger, als Grünau niemals ein problematischer, sondern bis 1945 ein eleganter und prosperierender Stadtteil gewesen ist. Mit gerade einmal 5.500 Einwohnern ist Grünau auch durchaus "überschaubar" - und wahltaktisch irrelevant. Womöglich stellt somit die Vielzahl der Ruinen und Baulücken heute, bezogen auf unsere bescheidene Bürgerschaftszahl, den negativen Berliner Spitzenwert pro Hauptstadt-Einwohner dar ?

Wie ist Ihr Eindruck nach der tristen Problem-Fotoschau unten und den  bunten historischen Bildern oben ? Finden wir in der Hauptstadt, 22 Jahre nach der "Wende", überhaupt noch solch eine früher beliebte und belebte Berliner Ortsmitte oder einen Kiez, wo das Stadtbild heute derart negativ aus dem Rahmen fällt ?

 

Wir werden die vielleicht interessante Berlin-Kennziffer für Grünau, "Ruine/Schrottimmobilie/Baulücke pro Hauptstadt-Einwohner" nicht ermitteln, sondern lieber versuchen mit unserer Arbeit hier die Frage nach den Ursachen der Misere in Grünau möglichst umfassend zu beantworten und Lösungsansätze für die ZUKUNFT IN GRÜNAU aufzuzeigen. 

Das erfordert allerdings ein wenig Zeit und Geduld der geschätzten Leserinnen und Leser. Gleichzeitig bietet sich damit aber auch die Gelegenheit, ein vielleicht selbst für überregionale Beobachter spannendes Beispiel interessanter Berliner Stadtgeschichte im Detail mit zu verfolgen. Vermutlich gibt es nicht allzu viele solcher dokumentierbaren Geschichten eines mißlungenen WIEDERAUFBAU- OST,  mit dem eine früher lange Jahrzehnte, auch international bedeutende und prosperierende Berliner Hauptstadtregion, seit 1989 stadtplanungsamtlich vom Wiederaufbau und vom  "Zug der Entwicklung abgehängt" worden ist.

Die Mitarbeiter der AG (Arbeitsgruppe) LEBEN IN GRÜNAU, die hier für unseren Verein ZUKUNFT IN GRÜNAU e. V. die historischen Zusammenhänge bis heute aufbereitet haben, bitten um Verständnis für manche "Klartext"-Formulierungen, die dem Sachverhalt geschuldet sind.


AUSSCHNITTE AUS DEM GRÜNAUER STADTBILD HEUTZUTAGE

Zum Vergrössern die Bilder bitte anklicken

                                                                          Denkmal DRESDNER BANK

Im Park am Kinderspielplatz

Denkmalruine GESELLSCHAFTSHAUS ? Wo ist sie versteckt?                                                                                        

 

 

 

 

Haben Sie die denkmalgeschützten Ruinen schon einmal in natura gesehen? Ein Besuch in unserer morbiden Hauptstadt-Realität lohnt sich bestimmt - nicht nur für Denkmalruinen-Liebhaber oder, wie letzthin, für eine Ruinen-Technoclubnacht.  Ein Tip: Die Denkmalruinen befinden sich alle auf der Regattastrasse der Hauptstadt Berlin.  Dazu finden Sie im näheren Umfeld noch weitere seltsame Ruinen und "Schrotthäuser".  Nichtsdestoweniger gibt es aber durchaus auch ein paar schön restaurierte Denkmal-Immobilien auf der Strecke.

Von den 50 hier gezeigten bemitleidenswerten Hauptstadt-Ansichten betreffen 40 allein den Verlauf der Regattastrasse, mit katalogisierten 70 Schrotthäusern/Ruinen/Baulücken 2008 -  20 der Bilder oben zeigen das seit 1989 immer weiter verödende Gebiet im Geltungsbereich des amtlichen Bebauungsplans XVI-85 von 2008. 

Eine Kennziffernüberlegung dazu wollen wir dann doch gerne hier noch hinterlassen:  Wenn von insgesamt 277 Hausnummern der Regattastraße im Jahr 2008 über 70 katalogisiert notleidend sind, dann entspricht das einem Anteil an Problemimmobilien von mehr als 25 %.

Inzwischen ist leider auch das Hoffnungsträger- Projekt "puerto verde", Regattastr. 1- 49  (auch durch die Müllnachbarschaft absehbar) mit den geplanten 400 Komfort-Wohnungen notleidend geworden.  Der Anteil der wenigen seit 2008 neu gebauten Objekte wird damit negativ weit überkompensiert, d. h. die "Notstandsquote" ist heutzutage für die Regattastraße schlechter denn je.  Mehr dazu und zu den noch weit schlechteren "Notstands-Kennziffern" des Bebauungsplangebietes XVI-85 finden Sie zum Ende dieses Beitrags hin.

TROTZ DIESER BILDER STEHT FÜR UNS FEST : AUF DIE DAUER WIRD DIE VERNUNFT SICH AUCH IN KÖPENICK DURCHSETZEN

Wir sind überzeugt - durch aktive Förderung/Pflege/Gestaltung/Nutzung der Standortvorteile kann die Region für Bürger und Besucher wieder zu einem bekannten und beliebten Berliner Stadtteil zum Leben und Arbeiten werden - und natürlich auch der beste Platz für Sport und Erholung, mit hervorragender Verkehrsanbindung zur Berliner City, ebenso wie zu BAB und BBI/BER. In diesem Sinne freuen wir uns über jedes Bild, welches aus der obigen "Grünauer Ruinen-Galerie" entfernt werden kann.

 

                        Ortsmitte Grünau heutzutage im Vergleich zur Ortsmitte Grünau um 1910

Bilder bitte anklicken zur Vergrösserung

 

      2010                                                                                                                                                 1910

 

Was sind die Sorgen der Bürger für die ZUKUNFT IN GRÜNAU ?

 

Wer die obige Bildergalerie betrachetet hat, ist hinsichtlich der Sorgen der Bürger wegen des beschädigten Grünauer Stadtbilds bereits ganz gut informiert. Leider gibt es aber, über die statische Betrachtungsweise hinaus, schon geraume Zeit eine bedrohliche Dynamik an beunruhigenden Entwicklungen in unserer Region: 

 

Anlaß zur Sorge bietet von oben die Flugroutenänderung des BBI/BER-Luftverkehrs über den Müggelsee und damit auch verstärkt über die Region Grünau. - geplant sind täglich ca. 122 Flüge (neu 128) von Süden bei Ostwind, Tag und Nacht, ausgehend von der neuen BER-Nordbahn.

Diese Fluglärmbelastung wäre, trotz der positiven Belebung unserer Region, die eigentlich mit dem BBI/BER-Betrieb  einhergehen sollte, ein Manko für die ZUKUNFT IN GRÜNAU.

 

Ebenfalls besorgniserregend, diesmal von Westen her:    

 Der deplazierte und  überdimensionierte Müll-Industriekomplex am Teltowkanal, mit seiner bürgerfeindlichen Anbindung des störenden Müll-Schwerlastverkehrs (lt. offiziellen Angaben des Bezirksamts  auf einer Bürgerprotestversammlung 1.500 LKW täglich) durch die umliegenden Wohngebiete.(Näheres dazu später)

Ca. 500.000 qm Gewerbegebiet im Planquadrat Grünauer Str. / Teltowkanal / Eisenbahn / Glienicker Weg : älteres Luftbild.  Bitte Anklicken zur Vergrösserung 

Zusätzlich verunsichert von unten die altlastenbeding te Bodenkontaminierung in einigen westlichen Ausläufern von  Grünau.

Neben Gesundheitsbedenken und Belästigung der Anwohner läuft die Region Gefahr langfristig durch die Müllindustie mit einem Negativ-Image behaftet zu werden. Das gilt übrigens leider auch für die jenseits des Müllindustriegebiets, weiter westlich angrenzenden Wohngebiete.

  

 Was erfolgreichem Tourismus im Wege steht und worüber die Bewohner und die einsamen Besucher in Grünau unisono klagen sind der verloren gegangene "Besuchswert" und die mangelnde “Verweilqualität”.  Solch ein Mangel an "Verweilmotivation" der Leute in Grünau ist zu beklagen, weil das Stadtbild heute viele früher positiv prägende “Wohlfühlfaktoren” nicht mehr zu bieten hat. Am "Besuchswert" fehlt es, weil durch die verloren gegangenen Attraktionen (inkl. Breitensport mit -Geschichte/-Tradition) Grünau heute sehr vielen Leuten keinen Besuch mehr wert ist. Für die Region Grünau sind dies herbe Verluste, die sich bedauerlicherweise auf fast alle wichtigen und früher lange Zeit erfolgreichen Lebensbereiche der Bürger erstrecken:

Aus dem traditionellen Grünauer Leben bis zum 2. Weltkrieg vermissen wir heutzutage z. B. den einstmals gepflegten, repräsentativen öffentlichen Raum, das früher erstklassige und vielfältige Sport-, Gastronomie- und Unterhaltungs-Angebot, besonders am Wasser und an der Regattastrecke  sowie die einstmals gesunde lokale Kultur- und Geschäftsstruktur. Weiterhin stört heute der allgegenwärtige Anblick unserer oben gezeigten finsteren Ruinen im Stadtgebiet - und schliesslich "nervt" dort auch jedermann das schon erwähnte,  durch unsere Wohnstrassen geführte, viel zu hohe Müll-LKW-Verkehrsaufkommen des Industriegebietes Grünauer Straße, das zu ungesund nahe der Wohngebiete und zu mülllastig genehmigt worden ist. - Kurzum, man fühlt sich unwohl in solch einem wenig gastfreundlichen Umfeld, - und dazu kommen wohl bald auch noch die "Tiefflieger".

Parkansicht Grünau Seeseite

Bitte Anklicken zum Vergrössern

Es fällt auf, daß der langjährige Niedergang der Region sich in letzter Zeit zu beschleunigen scheint.  Die folgende Aufzählung jüngster Ereignisse ist alarmierend. - Die Ergebnisse eines anhaltend negativen Trends, sind nicht mehr zu übersehen:

POST weg, Bücherei weg, Reisebüro weg, Fleischerei weg, Bio-Laden weg,  keine Bankfiliale, Schiffsrestaurant "Huckleberry" weg, Restaurant + Hotel "Seglerhaus" weg, Weinkeller "Chateau 105" zugemacht, Schlecker weg, letzter Bootswerftbetrieb - Fa. Heinrich weg, keine Motorboot-Anmietung mehr, Personenschifffahrt weitgehend eingestellt, nur noch ein Ruderboot-Vermieter, ansonsten keine privaten Sportangebote mehr, Historische "Uferbahn"-Strassenbahn 68 wiederholt von der Einstellung bedroht, traditionsreicher Sportdenkmalplatz von 1898 stadtplanungsamtlich weggeplant, hochwertig maritim orientiertes "Puerto-Verde"-Projekt im Koma oder schon "klinisch tot", Dresdner Bank-Denkmalruine nach Eigentümer-Insolvenz versteigert, SOLON SE und SOLTECTURE = zwei amtlich hochgelobte und hochgeförderte Solarunternehmen vor den Toren Grünaus fast "im AUS" - allenthalben Schliessungen in Industrie. Handel und Gastronomie - Fortsetzung folgt ??

Wen wundert es noch, dass nun sogar ein Obdachlosenheim im Zentrum von  Grünau beantragt worden ist ? Solche Anträge gibt es gemeinhin dort, wo der städtebauliche Zustand keinen Widerstand der Nachbarn erwarten lässt, z. B. weil das geplante Obdachlosenheim sich in das städtische Umfeld passend einfügt  oder weil ansonsten keine ordentlich zahlenden Mieter zu finden sind. - Jedenfalls ist diese Art von "Wiederbelebung" eine Zumutung mehr für Grünau

Obendrein hat sich leider herausgestellt, daß in den letzten beiden Jahrzehnten vom Stadtplanungsamt versuchte Wiederbelebungen von amtlich bevorzugten und auch finanziell bezuschußten Lagen nicht nachhaltig erfolgreich waren. Zum Beispiel haben die Region früher positiv prägende Attraktionen, wie Müggelturm, Regattastrecke, Rübezahl, div. Seebäder und Altstadt Köpenick, die amtlichen Zukunfts-Versprechungen keineswegs erfüllt. Luxusaniert, aber trotzdem menschenleer = Altstadt Köpenick

Im Falle der, mit überaus grosszügiger öffentlicher Förderung eigentlich sehr schön und teuer restaurierten, "Altstadt Köpenick" hat das Bezirksamt trotz des Riesenaufwands nur ein "Strohfeuer" an Belebung entfacht, - z. T. weil man die Altstadt vom wirklichen Stadtleben "verkehrsberuhigt = geschäftsberuhigt" abgeschottet hat. = Eine interessante Parallelle zur amtlichen Abschottung der Regattastrecke, zusammen mit Grünau vom wirklichen Leben und vom Publikumsverkehr, - hier allerdings ohne die öffentlich finanzierte, teure "Generalüberholung" des ganzen Ortes und somit einem entsprechend krass unterschiedlichen Stadtbildniveau in Grünau .

Wir leiden also in der Altstadt Köpenick und auch in Grünau gemeinsam unter einer kuriosen Stadtplanung, mit der der ehemals recht hohe "Besuchswert" beider Regionen 22 Jahre lang für viel Steuergeld nur dezimiert worden ist. (Was natürlich leider ebenso auf die Bodenwerte und die Gebäudewerte zutrifft). Der wesentliche  Unterschied besteht allerdings darin, daß im Gemeindegebiet Grünau die Steuergelder, anstatt in die städtebauliche Luxussanierung menschenleerer Plätze - wie in der Altstadt - (siehe 3 Bilder oben), in die hohen Subventionen für den jahrzehntelang hoch defizitären laufenden Regattastreckenbetrieb fliessen, während für das weit zurück gebliebene Stadtbild Grünau's, (selbst im direkten Regattstreckeneinflußbereich), kein Geld - sprich kein Gefühl - für traditionell gebotene, eigentlich selbstverständliche kleine Details amtlicher Stadtbildpflege aufgewendet wird (siehe Foto vergrössert nebenan)

Wertevernichtung per Stadtplanung scheint eine Köpenicker Spezialität zu sein: Für das B-Plangebiet XVI-85 im Osten Grünaus sind hohe Millionenverluste an Liegenschaftswerten gutachterlich belegbar, und im Westen von Grünau bewegen sich die Wertverluste für die Anrainerliegenschaften in der Nähe des Müllindustriegebiets Grünauer Str., ebenfalls nachvollziehbar, im noch weit höheren zweistelligen Millionenbereich, wobei für "puerto verde" allein durch die amtliche Müllindustrieansiedlung ein Wertverlust in der Grössenordnung von 25 Millionen Euro angefallen sein könnte ?(Näheres dazu weiter unten)

Bei solch einer stadtplanungsamtlichen "Erfolgsbilanz" ist es auch nicht mehr sehr weit zum "Offenbarungseid", den etliche Investoren und Unternehmer im Bezirk Köpenick über die Jahre hinweg schon ablegen mussten. (siehe oben)

Gleichzeitig schliesst sich so ein"Teufelskreis" an Sorgen für das Leben in Grünau. Mit anderen Worten: Von Westen, von Osten, von oben und von unten sowie von innen heraus durch schwere Müll-LKW-Transporte und schwere Stadtbildschäden in den Wohngebieten, wird die einstige Lebensqualität der Bürger und Besucher heute rundum bedroht.

Die bemerkenswerte Langmut, mit der unsere Mitbürger in Grünau diese Geduldsprobe schon so lange bestehen, ist vorbildlich.

Auch manche lokal ansässigen Politiker und Stadtplanungsfachleute haben den unübersehbaren jahrelangen Abstieg in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft erstaunlich passiv hingenommen und dabei wohl kaum an das Wohlergehen und die Zukunft ihrer Nachbarfamilien und Mitbürger gedacht.

Der wirtschaftliche und bauliche Verfall sowie die Verödung, insbesondere der äusseren östlichen und westlichen Stadtbereiche von Grünau, sind heute, 22 Jahre nach dem Fall der Mauer, in diesem Ausmaß kaum mehr mit politischen oder fiskalischen Zwängen oder gar mit dem Zufall oder mit Schicksal zu entschuldigen.

Es muß also besondere Gründe geben, warum die Grünauer Entwicklung hinter den tatsächlichen Möglichkeiten und auch hinter ihrer früheren Dynamik so weit zurück geblieben ist.

Wir wollen deshalb versuchen hier im folgenden Text mit der Arbeit unserer AG (Arbeitsgemeinschaft) LEBEN IN GRÜNAU objektiv die wirklichen Ursachen zu erklären. Der negative Tenor der Berichterstattung liegt in der Natur der Sache. Wir bitten um Verständnis: 

Für die o. g. Negativentwicklungen erkennt unsere AG LEBEN IN GRÜNAU vorrangig einen kausalen Zusammenhang zu dem permanenten Desinteresse der Verwaltung hinsichtlich der Lebensqualität der Bürger in ihrem Stadtplanungsgebiet Grünau. Hier sind allerdings auch Einflüsse von Überforderung, z. B. aufgrund des Umfangs der Gesamtheit an Problemen im Bezirk Teltow-Köpenick, denkbar.

Mitursächlich ist jedenfalls zunächst der ungünstige Verlauf der jüngeren Geschichte für Grünau. Danach fehlen aber bis heute die gebotenen verwaltungsmässigen Korrekturen, wie sie in anderen Berliner Stadtteilen erfolgreich praktiziert worden sind. Der "Schwung" in der positiven Berliner Entwicklung der Nachwendezeit ist somit in Grünau leider nie wirksam angekommen. (Die Stadtplanungsamtsleiterin war laut ihrer eigenen Aussage auf einer Grünauer Bürgerprotestversammlung 2009 zum ersten mal mit Ihrem Fahrrad überhaupt in Grünau - nach vielen Jahren im Amt)

 

Desweiteren kommt noch ein entscheidendes Dilemma hinzu:

Die Regattastrecke war früher "der Motor" der Entwicklung für Grünau.

Bis zum 2. Weltkrieg bestimmten das betriebsame Regattageschehen in Verbindung mit dem damals noch weithin beliebten und verbreiteten Rudersport sowohl sportlich, als auch kulturell und wirtschaftlich das Schicksal von Grünau. Das Ergebnis war ein für die ganze Region nachhaltig erfolgreicher Aufwärtstrend, auf der Basis des hohen Freizeitwerts von Grünau und im Hinblick auf sportliche, aber auch auf kulturelle und naturbezogene publikumswirksame Aktivitäten.

Rund um das regelmässige bunte Regattageschehen haben die vielen, zum Teil sehr wohlhabenden, traditionsreichen in Grünau aktiv etablierten Vereine, auch mit zahlreichen jüdischen Mitgliedern, für ein nicht nur kulturell reiches Grünauer Stadtleben gesorgt. Dafür garantierten zudem die laufend präsente deutsche Sportelite und viele "Würdenträger", sowie nicht zuletzt auch zahlreiche engagierte  Betriebssportgruppen, u. a. mit namhaften Unternehmen, welche in Grünau repräsentative Betriebssport- und Erholungs-Einrichtungen in vornehmen Clubhäusern unterhielten = z. B. ALLIANZ, BEWAG, DRESDNER BANK.(siehe Fotos in der Bildergalerie "Historische Bauten und Stadtbildansichten" auf der Schaltleiste LEBEN IN GRÜNAU oben) Die Regattastrecke hat somit in der Region Grünau über die ganzen Jahrzehnte hinweg  für viele lokale Arbeitsplätze garantiert.

  

Im Gegensatz zur Blütezeit Grünaus von 1880 bis 1945 empfängt jedoch das aktuelle Gemeindeleben vom Regattabetrieb in Grünau schon sehr lange keine positiven Impulse mehr; weil die wohlhabenden aktiven Vereine und die aktiven finanzstarken Unternehmen seinerzeit enteignet und in den Westen verjagt worden sind, weil die aktive Sportelite ebenfalls abgewandert ist, und weil die deutsche und Berliner Elite aus Industrie, Handel, Kultur und Verwaltung den Hauptstadtteil Grünau schon lange nicht mehr auf dem Terminkalender hat. Die Bedeutung von Grünau ist insofern heute nur noch "ein Schatten ihrer selbst".

Das liegt grösstenteils daran, daß es der Verwaltung in 22 Jahren leider nicht gelungen ist Anreize für den Zuzug von Investoren, Aktiven, Eliten, Unternehmen und/oder die Rückkehr der 1945 Vertriebenen zu schaffen. (siehe unten: Enteignungs- Bescheid des Bezirksamtes Köpenick/Sportamt von 1945)

 

Bedauerlicherweise ist, u. a. wegen der technischen Teil-Disqualifikation der Regattastrecke, heutzutage "der Zug abgefahren", was Ruder-Rückkehrer aus dem Westen oder neue Zuzügler oder auch nur neues bzw. wachsendes bürgerliches Engagement für den Grünauer Rudersport anbetrifft, selbst wenn die Verwaltung uns offiziell das Gegenteil glauben machen will. (Bebauungsplan XVI-85). 

Denn von wohlhabenden Vereinen, regen Betriebssportgruppen und namhaften Firmen oder überhaupt einem nennenswerten öffentlichen Grünauer Sportleben, mit zahlreichen Bürgern und Besuchern, ist im gesamten Grünauer Großraum am Langen See nichts mehr zu sehen.

Der aktuellen deutschen Sportelite ist das städtische Leben in Grünau völlig unbekannt. Auch auf der Regattastrecke werden Elitenvertreter oder "Würdenträger", ob lokal oder überregional, oder auch nur "einfache Zuschauer", selbst bei den wenigen einsamen Siegesritualen, schon lange nicht mehr gesehen. Dies alles lässt den Schluss zu, dass die Verwaltung offenbar generell zu den Anforderungen "der Neuzeit" keinen "rechten Draht finden" kann, obwohl die Bürger darauf schon 23 Jahre warten.


Wenn dahingehend nicht bald "Neues nachwächst", könnten Lage und Aussichten für eine Ortsbelebung Grünau's oder für die Bedeutung der Regattastrecke (abgesehen von der Jugendarbeit) kaum noch schlechter sein:

 Wann waren Sie oder jemand den Sie kennen, das letzte mal zu Gast oder aktiv bei einer Ruderregatta oder vielleicht auch nur zum sportlichen oder freizeitmässigen Rudern unterwegs ? 

Wer im Großraum Berlin kennt heute überhaupt noch die früher sehr erfolgreiche Geschichte der traditionsreichen Regattastrecke in Grünau ?

Wer interessiert sich heutzutage noch wirklich für Ereignisse oder Ergebnisse im Rudersport oder für die aktiven Sportler selbst?

Drei Fragen die nachdenklich machen ?

Die Praxis: Wenn die Grünauer Interessengemeinschaft im Frühjahr regelmässig ihr jährliches Bürger-Fest im Forsthaus abhält, dann läuft des öfteren zur gleichen Zeit auf der Regattastrecke direkt nebenan deren wichtigste Sportveranstaltung der Saison - was allerdings außer den Sport-Insidern keiner weiss.  Die einzigen Besucher im Tribünenbereich, die man dann dort immer wieder zu Gesicht bekommt, sind die heiteren Sommerfest-Besucher, die nur schnell unter die Tribüne eilen, um dort die Toiletten aufzusuchen. - Ansonsten ist die Zahl der Zuschauer auf der Regattatribüne = NULL - wie ansonsten das ganze Jahr über ebenfalls.

 

Mangels amtlicher Öffentlichkeitsarbeit und fehlendem Sportmarketíng sowie technischer Teildisqualifikation haben Attraktivitätsverlust und Bürgerferne die einst überragende und überregionale Bedeutung  der Regattastrecke heute fast schon eliminiert. Damit einher ging aber auch ein stetiger sportlicher Bedeutungsverlust der ganzen Region Grünau, mitsamt dem eingetretenen Besuchswertverlust, womit dann wiederum auch das Grünauer Stadtbild, zusammen mit dem gesamten regionalen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Geschehen der Region, in einen anhaltenden negativen Abwärtstrend gezogen worden ist; - für die ZUKUNFT IN GRÜNAU ein fataler Umkehrprozess des früheren langjährigen Aufwärtstrends in der gemeinwirtschaftlich erfolgreichen Zusammenarbeit von Verwaltung, Bürgerschaft und Regattastrecke in Grünau.

 

Dieser eigentlich unübersehbare  "Wandel der Zeiten" und die ruinierte Reputation der Region in und um Grünau (Karolinenhof, Schmöckwitz, Bohnsdorf) sind jedoch in der Verwaltung, selbst nach 23 Jahren, immer noch erstaunlich "unbemerkt" geblieben.

Jedenfalls stellt man die Regattastrecke bezirksamtlich in Grünau heutzutage, abseits jeder Realität, immer noch so dar, als sei sie, wie vor langer Zeit, das Maß aller Dinge im Sport und in allen Angelegenheiten federführend für die Region Grünau - zum Schaden des Gemeinwohls für ihren Gastort Grünau - und auf Kosten der Steuerzahler. Die wichtige und wertvolle Jugendarbeit ist dabei der einzige Lichtblick, der allerdings leider auch keinerlei Ausstrahlung auf das sonstige Gemeindeleben hat.

 

Die für das Rückstands-und Ruinen-Dilemma in Grünau symptomatischen Ruinen der früheren Grünauer "Kultur-Glanzpunkte" GESELLSCHAFTSHAUS und RIVIERA sind für alle Bürger und Besucher das weithin sichtbare Ergebnis, dieser für das Grünauer Gemeinwohl fatalen amtlichen Priorität einer schon sehr lange unsachgemässen Regattastrecken-Abschottung:

Um 1930 hat man amtlich einen Uferstreifen der Anlagen in staatliches Eigentum überführt und die Riviera/Gesellschaftshaus-Uferanlagen abbauen lassen, um im Wasserbereich für die Olympiade 1936 mehr Platz zu schaffen. Fortan waren diese Wasserzufahrten mit privaten Booten zum RIVIERA- und GESELLSCHAFTSHAUS-Areal für die Allgemeinheit blockiert. Nach 1989 wurden die amtlichen Hürden (WSA-WSV-BimA) für die private Wassernutzung dort jedoch nicht wieder beseitigt, denn "das Auslaufen der Regattaboote nach dem Zieleinlauf" sollte dort "auch weiterhin nicht gestört" werden.

Damit entfällt allerdings ein wichtiger Nutzungsaspekt und ein attraktiver Grundstücksvorteil und somit auch ein wesentlicher Anreiz für den Wiederaufbau der Ruinen, gerade auch im Hinblick auf die hohen Denkmalschutzkosten. Ergebnis: siehe Ruinen-Galerie ganz oben.


Weiter östlich zeigt sich der städtebauliche und wirtschaftliche Verfall durch die amtliche Abschottung der Regattastrecke ebenfalls. Denn auch von den einstmals stolzen Wassersportclub-Ruinen "ALLIANZ" und "DRESDNER BANK" sowie von den schon Jahrzehnte leer stehenden Grundstücken nebenan, sollte amtlich jede Beeinträchtigung - sprich bürgerliche Belebung - des Gebiets um die Regattastrecke ausgeschlossen werden. Bei den (noch) nicht leer stehenden Bootshäusern der verbliebenen, eher finanzschwachen Vereine, sorgen der Mitgliederschwund und die Überalterung automatisch für ein zunehmend einsameres Ufergeschehen.

Dumm nur, wer bezahlt dann die für unser Stadtbild und unser Stadtleben wichtigen Modernisierungs- und Erhaltungs-Investitionen und wer sorgt für ein gesundes und optisch ansprechendes Lebensumfeld, das neue Bewohner und Besucher nach Grünau und Berlin bringt ? Ergebnis: wiederum, siehe Ruinen-Bildergalerie ganz obenWasserbarrikade zur Abschottung der Regattastrecke gegen Nachbarn - und gegen klassische Mahagonyboote mit Tradition, auch wenn keiner rudert. (Zur Vergrösserung Anklicken)

Mithilfe des amtlichen Bebauungsplans XVI-85 und anderen Investitionshindernissen wie beispielsweise Verkehrsbehinderung durch unterlassenen Ausbau in der östl. Regattastraße (siehe unten), Wassernutzungsverbot mit schwimmender "Berliner Mauer" in der öffentlichen Bundeswasserstraße (siehe Bilder oben und nebenan), Abschottung des Seeufers mit brach liegenden Grundstücken und kilometerlangen Zäunen, ebenso wie mit der klammheimlichen Entfernung des 1973 abgerissenen, historisch bedeutenden und für Tourismuszwecke markanten Sportdenkmals aus dem aktuellen Bebauungsplan von 2008, will die Bezirksstadtplanung offenbar Investoren wie Besucher in Grünau bewußt "vergraulen" - Das östliche Stadtleben von Grünau fällt somit zunehmend dieser seit 1989 amtlich initiierten schleichenden Verödung anheim. 


  Die Verkehrsverhältnisse auf der Regattastrasse im östlichen Ortszentrum sowie die dortige Parksituation sind über den Besorgnisstatus mittlerweile längst hinaus, nämlich ausweglos - im wahrsten Sinne des Wortes - Mithin eine weitere offene Frage für die ZUKUNFT IN GRÜNAU ?

Nichtstun oder Parkverbote, d. h. die amtlichen Reaktionen bisher, sind für die Anwohner allerdings keine sachgerechten oder zukunftstauglichen Optionen, sondern nur Verkehrsbehinderung = Investitionsbehinderung.    Wenig bedarfsgerecht, hält man zudem an der grossen Regattatribüne (9000!Plätze zur Olympiade 1936) für Busse keine Wende- und keine Bus-Parkmöglichkeiten bereit, sondern lediglich 50 ! Pkw-Stellplätze an der schmucklosen Haltestelle der traditionsreichen "Uferbahn" von 1912. Schon bei grösseren lokalen Veranstaltungen ist  somit ein Verkehrschaos vorprogrammiert. (Vielleicht wird deshalb amtlich auf Werbung für die Regattastrecke verzichtet?)

Unbeeindruckt von diesen Zwängen der Wirklichkeit, träumt unsere Sportamtsleitung allerdings, zahlreichen offiziellen Verlautbarungen nach, tatsächlich ernsthaft den "Wunschtraum" einer Wiederholung von "Olympia" in Grünau. - Selbst im Traum eine verwegene Idee, weil man die schon für den Regionalbedarf unbefriedigenden Verhältnisse kennt, und weil man weiß, welche "Schwergewichte"mit anderen Olympia-Bewerbern heutzutage schon zur Vorauswahl international "in den Ring steigen".

Wie kann es also möglich sein, daß man sich amtlich, in Bezug auf tatsächlich nicht vorhandene Chancen einer erneuten Olympiade in Grünau, derart naiv an utopische Vorstellungen klammert ?  Wie können unsere amtlichen Entscheidungsträger ernsthaft in Erwägung ziehen, eine offizielle Wiederbewerbung für den geschichtsträchtigen Ort der Olympiade 1936 könnte heutzutage international ein positives Echo finden, - mit den kaum veränderten Bauanlagen aus der Nazizeit, umgeben von verschmierten DDR-Baracken und einem klobigen DDR-Hochhauskomplex, in einem Stadtteil voller Ruinen und neuerdings auch mit Müllfahrzeugen zunehmend verstopften Verkehrswegen ohne genügend Parkraum ? - So viel zu den Zuständen an Land.

Auf dem Wasser sieht es noch schlechter aus: Die Regattastrecke kann schon die technischen Mindest-Standards für eine heute anerkannte Hochleistungsstrecke nicht mehr leisten, geschweige denn die für eine Olympiastrecke - als da z. B. sind: Acht Bahnen mit einheitlicher Mindestbreite, kein fliessendes Gewässer, kein Schiffs- oder Bootsverkehr neben der Strecke, kein Windwechsel im Streckenverlauf mit wechselndem, unberechenbarem Wellengang , keine Sichtbehinderungen für Zuschauer, keine Reflexionswellen vom Ufer in Abschnitten mit ungenügendem Abstand. - Nicht eine einzige der oben genannten Voraussetzungen könnte die Regattastrecke heute noch erfüllen.

Falls man also den naiven Olympia-Träumen wirklich nachhängen sollte, wäre es höchste Zeit aufzuwachen, denn die amtliche Vision "erneuter Olympia-Austragungsort Grünau" ist bedauerlicherweise "viel zu schön um wahr zu sein".

 Zusammen mit dem zunehmenden LKW- und Durchgangsverkehr und der von Westen her ausufernden Müllindustrie, (Abhandlung weiter unten) sind die rundum negativen Perspektiven allesamt  "Alarmsignale" für die ZUKUNFT IN GRÜNAU, weil sie die Lebensqualität in Grünau von allen Seiten und auch mit stadtplanungsamtlichen Verhinderungsmassnahmen bedrohen -

- Bezeichnend z. B. die Aussage des Stadtplanungsamts: "Wintergärten sind Luxus, das wollen wir dort in Grünau nicht" (....aber Olympia !? )


Es gibt mithin recht viel zu tun, denn die Lage ist durchaus schwierig, wie man allenthalben im Bezirk sieht, aber nicht ganz hoffnungslos, denn erfreulicherweise haben einige Politiker "den Ernst der Lage" und den Handlungsbedarf erkannt.

 

 

Was will ZUKUNFT IN GRÜNAU nun  p o s i t i v  bewirken?

 

 ZUKUNFT IN GRÜNAU will die Bürger ermuntern, an dem überfälligen Wiederaufbauprozess für Grünau und Umgebung und an der laufenden Stadtbildpflege selbst aktiv teilzunehmen.

Die Bürger wollen Grünau dabei nicht als "angehängten" und schon gar nicht wie bisher als "abgehängten" Teil des wichtigen Süd-Ost Raums von Berlin verstanden wissen, sondern als "Baustein" einer ganzheitlichen Stadtentwicklung, welche die Tradition, die Stärken und die regionalen Unterschiede mit einer Gesamtplanung zum gegenseitigen Vorteil der einzelnen Regionen "zusammenbaut".

Gemeinsame Veranstaltungen und andere, das lokale Stadtleben wieder belebende Aktionen sollen mit Helfern und Sponsoren in die Tat umgesetzt werden.(Siehe oben> UFERBAHNLAUF,  WIRTSCHAFTS-WANDERTAG und -STAMMTISCH, ILLUMINATION DER BAHNBRÜCKE AM S-BAHNHOF, GRÜNAUER WEIHNACHTS-WUNSCHBAUM, BERLINER WASSERSPORTFEST u.ä.m.)

In diesem Sinne beteiligt sich ZUKUNFT IN GRÜNAU für Grünau jetzt an dem Berliner Stadtentwicklungs-Wettbewerb der Senatsverwaltung "MITTENDRIN BERLIN!".(s.o.)

Gleichzeitig will ZUKUNFT IN GRÜNAU auch mit Hilfe der Bürger die Verwaltung dazu bewegen, den Wiederaufbau bezirksamtlich fördernd zu begleiten. 

Als Voraussetzung für die Verbesserung der Lage, wollen die Mitglieder bei einer objektiven, vorurteilsfreien Anlayse der Stärken sowie bei der Erkennung und Beseitigung von Schwachpunkten in der Gemeinde aktiv behilflich sein. Dazu gibt es die hier dargelegten Gedanken und darüber hinaus in der Bürgerschaft und im Verein genug Sachverstand und aussagefähiges Archivmaterial.  Aufbauend auf dieser vorbereitenden Anlayse will der Verein mitwirken an zielgerichteten Maßnahmen zur Verbesserung der ZUKUNFT IN GRÜNAU.

Zukunftsvision  

Als erstes Mittel der Wahl bietet sich aufgrund der Tradition Grünau's als 100-jährige "Deutsche Wassersporthauptstadt" das Anknüpfen an diesen einmaligen Standortvorteil an, - zweckmässigerweise heute ausgerichtet auf den modernen, aktuellen Bedarf im Wassersportbereich, mit Schwerpunkten "Erholung", "Freizeitsport" und  "klassischer Bootsbau". Entsprechende Investitionen und ein modernes Sport-, Freizeit- und Touristik-Angebot für Leistungs- und Feizeitsportler sowie für touristische Besucher könnten durchaus "bessere Zeiten" an der Regattastrecke und in Grünau bewirken. Dazu wäre allerdings ein beträchtlicher Wandel im bezirksamtlichen Denken und Handeln nötig, auch was neue dynamische Nutzerkreise in der Region angeht, die sich bei konsequentem Ausbau der geographischen Standortvorteile durchaus finden lassen.   Wenig ermutigend ist dahingehend leider wiederum die Erfolglosigkeit des Stadtplanungsamtes in Bezug auf nachhaltige Zukunftskonzepte, z. B. auch einmal mehr sichtbar an der verpatzten Gelegenheit für einen hochwertigen (und wirtschaftsstarken - auch fuer die Altstadt) Bootsanlegestellenbereich nebenan zur Schlossinsel.

 

Ein weiteres Problemfeld was für die ZUKUNFT IN GRÜNAU "zu beackern" ist: "Puerto - Verde"

                                                                                                                                                                                "Puerto - Verde - Sketche" zur Vergrösserung finden Sie oben, in der Bildergalerie "interessante aktuelle Fotos", nach dem Anklicken der Seite "LEBEN IN GRÜNAU"

Das auch durch die direkte Müllindustrie-Nachbarschaft absehbar erfolglose "Puerto - Verde"- Projekt Regattastraße 1-49 ist eine Baustelle mit langfristigem Zukunftspotential für Grünau, sofern es im nächsten Anlauf gelingen kann, für die 400 dort eigentlich geplanten Komfort-Wohneinheiten eine "gesunde Bewohnbarkeit" ohne nachbarliche "Müll- und Giftmüll-Bedenken" und ohne Vorbehalte zur Bodenbeschaffenheit sicher zu stellen.

Es wäre hochinteressant zu erfahren, welche "Vermarktungswundertaten" das Stadtplanungsamt den inzwischen inaktiven "puerto-verde"-Initiatoren für deren ambitionierte Planung von 400 hochwertigen, modernen und  naturbezogenen Komfortwohnungen am Wasser eigentlich zugetraut hat ? 

Denn nur ein "Wunder" oder bestenfalls "Wunderpreise" könnten typische gesundheitsbewußte Mieter- oder Käuferfamilien mit z. B. zwei kleineren Kindern, die eigentlich in das grüne Grünau umziehen wollten, um am Wasser idyllisch und gesund zu leben, wenn überhaupt, dazu veranlassen, ihre Immobilie gerade dort zu mieten/zu kaufen, wo schräg gegenüber das Stadtplanungsamt Treptow-Köpenick eine weitere Aufrüstung der Müllindustrie, zu einem noch grösseren Berliner Müllindustrie-Umschlags-Schwerpunkt genehmigen soll.

Würden Sie mit Ihrer aufgeklärten Familie in einer Nachbarschaft mit Müllanlagen und einer Rattenplage wohnen wollen, d. h. wo nebenan in großem Stil, amtlich gewollt, auch mit "gefährlichen Abfällen" hantiert, und ansonsten kaum etwas produziert wird, ausser einem erheblich störenden Tages- und Nachtverkehr von  täglich bis zu 1.500 LKW (amtl. Angabe) durch die umliegenden Wohngebiete ?


Der stadtplanungsamtlich verursachte Wertverlust allein für dieses, auf absehbare Zeit weiter brach liegende riesige ehemalige "puerto verde"- Grundstück, könnte sich anhand einer überschlägigen Hochrechnung aus den müllindustriebedingten, künftig zu erwartenden Einnahmeverlusten des Projekts, auf satte 25 Millionen Euro summieren. (Wertansatz: 7,50 € ./. 11,- €/qm NM, 40.000 qm Wfl.,VP 15-facher JNME : 54.000.000.- ./. 79.200.000,-  )

 

 Was tut ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V. für die Region?

 

 1.) ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V. recherechiert und analysiert, wie eingangs skizziert in Verbindung mit der AG LEBEN IN GRÜNAU, schon länger die historische Erfolgsgeschichte und die Tradition der Region Berlin-Grünau. Wir wollen darauf aufbauend für die ZUKUNFT IN GRÜNAU versuchen eine praktisch umsetzbare Strategie zu finden, wie man heute, in einem veränderten Umfeld, nachhaltige Erfolge in unserer Stadtentwicklung realisieren kann.

Im Ergebnis kommt unsere Analyse nämlich zu einer durchaus positiven Bewertung  der Entwicklungsmöglichkeiten in Grünau, u. a. weil viele früher massgebende Standortvorteile der Region nach wie vor vorhanden sind. Diese geniessen auch heute, unter modernen Aspekten, bei den Menschen noch einen hohen Stellenwert.

Mangels Interesse der Verwaltung an einer Förderung der Region und dem Fehlen einer kompetenten Zukunfts-Steuerung (- die Ansiedlung von Müllindustrie neben den Naturschutz- und Wasserschutzgebieten im innerstädtischen, traditionell natur-, sport- und erholungs-geprägten Südost-Wohnraum von Berlin ist das Gegenteil von Zukunfts-Kompetenz -) fehlt es bis heute an den wichtigen und richtigen Investitionen, um mit den ansonsten vorhandenen Standortvorteilen eine erfolgreiche Stadtentwicklung zu reproduzieren.

Dabei gibt es keineswegs ein unüberwindliches Problem. Vielmehr wurde und wird dem Bezirksamt seit 20 Jahren schon weltweit vorgemacht, daß bei intelligenter Anwendung von Standortvorteilen die Stadtentwicklung überall (auch wie in anderen Berliner Bezirken) gedeihen kann. Anhand in der Praxis bewährter Erfolgsfaktoren ist auch die Sanierung von Grünau keine Zauberei. Das Schlüsselwort  heisst allerdings INVESTITIONEN in die richtigen Wachstumsbereiche - und damit tut sich die Bezirksverwaltung ersichtlich sehr sehr schwer.

Ein erfolgreiches Sanierungskonzept für Grünau würde modellhaft auf fünf Erfolgsfaktoren wie folgt aufbauen:

A. Eine kooperative Verwaltung, die einen Förderungsprozess unter Einschluß von B, C, D und E einleitet sowie den Förderungsprozess koordiniert und unterstützt

B. Eine motivierte Bürgerschaft, die moderne Impulse und ihre wertvollen Einzelleistungen beisteuert

C. Ein intelligenter "Masterplan" für geschickt geförderte Investitionen in die lokalen Stärken, als da sind: eine gesunde Umwelt (noch?), eine attraktive Landschaft eingebettet zwischen Wasser und Wald, eine sehr gute Verkehrsanbindung sowie eine imposante Tradition und Geschichte, mit den Koordinaten Wassersport, Kultur am Wasser, Gastlichkeit am Wasser, Erholung im Wald und am See und auf dem Wasser sowie Regattastrecke, Sportdenkmal und Olympia-Nimbus.

Im Ergebnis sollte mit den Investitionen folgendes erreicht werden können: Eine gepflegte Gastlichkeit, ein attraktives Stadtbild, wichtige Sportereignisse, zugkräftige Veranstaltungen, naturverbundenes Wohnen, Arbeit und Einkommen schaffende Unternehmen, eine Verschönerung der Landschaftsumgebung, Restaurierung, Wiederaufbau, Nutzung der Denkmäler, moderne vielseitige Sportanlagen und interessante Ausflugsziele, d. h. all das, wofür man die Leute heute für Grünau wieder interessieren kann. Das beinhaltet eine Infrastruktur in der sich Bürger wie Besucher wohl fühlen und gerne bleiben. (vergammelte Baulücken, verfallende Ruinen, billige öffentliche Plätze, massiver LKW-Müllverkehr, Obdachlosenheime und Geschäftsschliessungen sind dazu nicht geeignet)

D. Einen oder mehrere z. B. prominente Förderer, die selbst Investoren sind oder Investoren gewinnen.

E. Weiter sehr hilfreich ist wenigstens ein für die Region maßgebliches grösseres Investitionsprojekt mit "Ankerfunktion", das "automatisch" weitere Investitionen nach sich zieht,  z. B. ein Tagungshotel im RIVIERA-GESELLSCHAFTSHAUS-Komplex und/oder die erneute Realisierung des gescheiterten "Puerto-Verde-Konzepts". (Der "Anker" war früher die Regattastrecke, die mangels "gesellschaftlicher Potenz" leider schon lange nicht mehr zählt und deshalb dringend durch einen neuen zeitgemässen "Entwicklungsanker" ersetzt werden muss)


Es kann nicht schaden den einstigen "Erfolgspfad" nochmals zu rekapitulieren:

Auf  den o. g. Grundlagen wurde die Region Grünau schon seit ca. 1850, unter stetiger Förderung der öffentlichen Verwaltung,  für die folgenden 100 Jahre ein beliebtes Ausflugsziel und ein weltberühmtes Sportgebiet. Denn seit ca.1860 entwickelte sich die Region, als die “Wiege” des "neuen" deutschen Binnen-Wassersports, vom Gründungsrevier zum bedeutendsten Entwicklungszentrum des Ruder- und Regattasports in Deutschland. Bürgerlich organisiert war Grünau so 85 Jahre lang unangefochten die deutsche Regatta- und Wassersport-“Hauptstadt” für den Sport auf Binnengewässern - damals das Binnensport-Pendant zur "Kieler Woche" für den Hochseesport. (Der Unterschied im Status von damals zu heute könnte zwischen den beiden ehemaligen Weltklasse-Zentren nicht grösser sein) Weiterhin ist Grünau Olympia-Austragungsort und Ort zahlreicher früherer Welt und Europa-Meisterschaften. Ungezählte Weltklasse-Sportveranstaltungen und Weltrekorde ereigneten sich hier, sowohl vor als auch nach der Olympiade 1936. Weltberühmte Sportler haben "Lehrjahre" und zahlreiche glanzvolle Ehrungen hier in Grünau erlebt. Früher in Grünau aktive "Weltklasse-Athleten" wie Birgit Fischer, mit den meisten deutschen Weltrekorden und Olympia-Medallien aller Zeiten (im Guiness Buch der Rekorde) oder der herausragende Segel-Weltmeister und mehrfache Olympia-Sieger und America-Cup-Gewinner Jochen Schümann sind heute noch in aller Munde. (- allerdings immer noch nicht in der aktuellen Fassung der offiziellen 800-Jahr-Zeittafel des Bezirksamts Treptow-Köpenick. s. u.)

Abgesehen von der sportlichen Bedeutung war Grünau seit ca. 1850, über 100 Jahre lang, ein zunehmend beliebtes Wohn- und Erholungsgebiet. Das vom Wassersport positiv geprägte und mit der umgebenden Seen- und Waldlandschaft landschaftlich reizvolle, gesunde Umfeld wirkte anziehend auf viele Berliner Bürger. So entstand mit deren Zuzug eine dynamische Bürgerschaft und ein lebhaftes, repräsentatives Stadtbild in der Region in und um Grünau. Zudem genoß das vielfältige Gastronomie- und Unterhaltungsangebot mit prominenten Gästen einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert, weit über Berlin hinaus.

 150 Jahre nach dem Beginn dieser 100-jährigen Erfolgsgeschichte, wird der einstige internationale Glanz der Region bedauerlicherweise durch Ruinen, Baulücken und einen billig gemachten öffentlichen Raum verschandelt. Auch fehlen schon geraume Zeit wesentliche "Modell-Zutaten" der Verwaltung, gemäss Punkt A der obigen Erfolgsfaktoren, damit das Produkt  "Wiederbelebung" für Grünau Erfolg haben kann.

Man wundert sich, warum die oben genannte Erfolgsgeschichte Grünau's und die seiner weltberühmten Ausnahme-Sportler in der offiziellen 800-Jahr-Zeittafel des Bezirksamtes Treptow-Köpenick mit keinem Wort erwähnt wird ?? - als sei in Grünau trotz Olympiade, Weltklasse-Sport und -Kultur niemals etwas Erwähnenswertes geschehen? (Noch mehr wundert man sich, wenn man liest, welche Ereignisse ansonsten in dieser offiziellen Zeittafel des Bezirksamtes breit Erwähnung finden)  Doch HALT : Dieser Absatz ist teilweise nur noch gültig für die Zeit von 2008 bis 2011 - und die archivierten Ausdrucke aus dieser Zeit. Seit 2012 hat sich tatsächlich in Bezug auf Grünau etwas verbessert in dieser offiziellen Zeittafel des Bezirksamts-Treptow-Köpenick. Lesen Sie selbst: http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/derbezirk/zeittafel.html  

Erstaunlich ist auch der Umstand, daß man das Stadtgebiet von Grünau auf der Erhaltungsgebietskarte des Stadtplanungsamtes im Rathaus Köpenick, mitsamt dem Stadtteil Karolinenhof überhaupt nicht finden konnte, - weil beide Orte komplett überklebt sind, mit einem Bauernhaus-Foto von Müggelheim.

Vergrösserungen: oben a. d. Schaltleiste "LEBEN IN GRÜNAU" drücken, dann Fotogalerie "interessante aktuelle Fotos"

 Der Bezirks-Baustadtrat meint zur heutzutage den Berlin-Tourismus entscheidend prägenden einstigen Blütezeit unserer Berliner Bauqualitäts- und Stadtentwicklung um 1900  lapidar: "Wir können froh sein, dass wir diese Zeiten hinter uns haben". Einerseits nicht falsch, aber amtlich gebotenes Engagement für tourismusfördernde, erfolgreiche Stadtbildrestauration, mit Pflege der Bautradition, der Sporttradition und dem Denkmalschutz hört sich ganz anders an. Ergebnis: siehe 22-Jahre-Ruinen-Bildergalerie ganz oben. 
Hochkarätige Weltstadtplanung, womöglich gepaart mit Kreativität oder kühnen Stadtentwicklungsvisionen steht wohl kaum auf dem Dienstplan im Rathaus Köpenick. Damit müssen wir wohl leben. Bedenklich wird es aber dann, wenn in der Bezirksverwaltung einer strukturschwachen Region schon in Bezug auf simple Neuerungen und Verbesserungen viel mehr gebremst als gefördert wird, und rundum über Jahrzehnte keine nachhaltigen Erfolge zu sehen sind.                                                                     

Diese merkwürdigen Umstände bieten schon Anhaltspunkte, um den anhaltenden Abwärtstrend in Grünau zu erklären. Es gibt aber noch tiefer gehende Ursachen, denen man zum Verständnis auf den Grund gehen muß, um vielleicht Voraussetzungen zu schaffen für die nötige Umkehr des Negativtrends in Grünau.

Solche Betrachtungen erfordern allerdings noch ein wenig mehr Geduld und Zeit der geschätzten Leserinnen und Leser, - und der Tenor ist leider immer noch (entsprechend der Realität) recht negativ:

 Die Verwaltung hat für wesentliche Teile des Landgebiets der 2.000 m langen Regattastrecke, also für einen wesentlichen Teil des östlichen Stadtbereichs in Grünau, nach jahrelangen "Hinterzimmerabsprachen" mit amtsinternen (bürgerfernen), sogenannten "bekannten Festlegungen", im Jahr 2008 einen Bebauungsplan XVI-85 rechtskräftig beschlossen. Davor wurden die Bestimmungen dieses B-Plans in der Praxis schon seit etwa 1997 von Teilen des Bezirksamt als interne "bekannte Festlegungen" für allgemein gültig erklärt. Ergebnis = siehe Ruinen-Bildergalerie oben. 

Von den 50 oben in der "Ruinen-Galerie" gezeigten Fotos entstammen 20 aus dem Gebiet des B-Plans XVI-85 von 2008

Trotz der seit 1989 bekannt gravierenden Stadtbildmängel wurde im Jahr 2008, die auf den Bildern in unserer Galerie oben erkennbare zwanzigjährige Verödung des östlichen Grünauer Stadtgebiets, mit Hilfe des amtlichen Bebauungsplans XVI-85, rechtskräftig sanktioniert.

Ausgehend von dem zentralen, aber heutzutage kaum frequentierten Schiffsanleger-Park, neben den RIVIERA- und GESELLSCHAFTSHAUS-Ruinen nach Osten hin, bis zu dem seit 1973 verwaisten, aber historisch, sportlich und touristisch bedeutenden SPORTDENKMALPLATZ von 1989, ist in 22 Jahren "Nachwendezeit" das vormals bunte und lebendige Grünauer Stadtleben "sanft entschlafen".

Daß dies amtlich so gewollt war und daß dies auch so bleiben soll, wissen wir seit 2009 aus berufenem Munde, denn der Bebauungsplan XVI-85, ist laut öffentlicher Aussage der Sportamtsleitung, in Wahrheit ein "Bauverhinderungsplan" = (Originalton auf einer Bürgerversammlung: "Den Bebauungsplan haben wir gemacht, um gierige Investoren wie Famile B. von der  Regattastrecke fernzuhalten").


  De facto betreibt das Bezirksamt die Regattastrecke also schon seit Jahrzehnten (1945) ohne die gebotene Rücksichtnahme auf die gastgebende Gemeinde Grünau. Die Lebensqualität für die Bürger in Grünau hat so nicht erst seit 1990 schwer gelitten.

Dabei müsste die Förderung von Wohnqualität, Stadtbildqualität und einer gesunden Infrastruktur für eine wirtschaftlich sichere Zukunft eigentlich ein besonderes Anliegen der Verwaltung für den Gastort ihrer Sportstätten sein. Denn die Ruinen, Schrotthäuser (Baracken) und Baulücken in dem vernachlässigten Planungsgebiet Grünau schaden nicht nur dem Ansehen des Sports und dem Image der Hauptstadt, sondern auch der Denkmalpflege und vor allem auch dem Vertrauen, das man hier unserer Verwaltung, in Bezug auf eine kompetente Stadtplanung, eigentlich entgegen bringen will.  

Nach eingehender objektiver Betrachtung kommt man allerdings um folgenden "Klartext" nicht herum:

Die merkwürdige amtliche Begründung des Bebauungsplans XVI-85 von 2008 "spottet jeder Beschreibung" der seit 1990 durchlebten Realität der Bürger in Grünau. Fantasievoll werden die amtsbekannten, seit 1990 real verursachten Wertverluste und Strukturschwächen in der Region Grünau, sowohl im B-Plan-Entwurf von 1999, als auch in der B-Planbegründung von 2008 wahrheitswidrig als positive Entwicklung "auf den Kopf gestellt".  

(Schon eine 1992 bezirksamtlich in Auftrag gegebene umfangreiche gutachterliche Entwicklungsstudie bescheinigt dem Stadtplanungsamt 1993 schwere lokale Strukturschwächen und dringenden amtlichen Handlungsbedarf in Grünau. Weitere Mängelanzeigen an das Bezirksamt erfolgten anschliessend in gewisser Regelmässigkeit und immer ohne jeden Erfolg)

 

Unbeeindruckt von den Tatsachen schreibt die Verwaltung in der B-Plan-Begründung den "städteplanerischen Notstand" des weitläufigen Gebietes um die Grünauer Regattastrecke, offiziell und wider besseres Wissen als gemeinwirtschaftlich wünschenswert fest.

Dabei muss die Verwaltung es schon lange besser wissen, weil über die zahlreichen Eingaben der Bürger hinaus, die Kennzahlen des Gebiets, vor allem aber auch das schwer beschädigte Stadtbild und der wirtschaftliche Abstieg, eine unmißverständlich andere Sprache sprechen:


Die AG LEBEN IN GRÜNAU im Verein ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V. hat eine lokale Auswertung der Daten des Ist-Zustands im Bebauungsplan-Gebiet XVI-85 in den Jahren 1990 bis 2008 (Rechtskraft des B-Plans) vorgenommen. Dort hat sich von der "Wende" 1989 bis 2006 (Baubeginnn Regattastr. 267) nur durch fortschreitenden baulichen Verfall etwas verändert = keinerlei Aufbautätigkeit.

Es wurde zudem festgestellt, daß die Kennziffern des B-Plangebiets XVI-85, von 1989 - 2008  als die Kennziffern eines "Notstandsgebietes" zu werten sind:


Stand 1989 bis 2008 (B-Planbeschluss XVI-85):

ca. 46,66 % der Grundstücks-Liegenschaften im B-Plangebiet sind seit 1989 und trotz B-Plan-Entwurf von 1999 ungenutzt.

ca. 38,46 % der Häuser im B-Plangebiet sind
seit 1989 und trotz B-Plan-Entwurf von 1999 ungenutzt, grösstenteils erkennbar notleidend bis ruinös.

ca. 40 % der ungenutzten Häuser im B-Plangebiet verfallen trotz Denkmalschutz
seit 1989 und trotz B-Plan-Entwurf von 1999.

mind. 33 % des privaten Bestandes an Grundstücken sind 1999, d. h. bei amtlicher Bekanntmachung des B-Plan-Entwurfs, seit 1989 notleidend

ca. 44,44 % der privaten Häuser im B-Plangebiet sind von 1989 bis 2006 (Baubeginn Regattastr. 267) notleidend, d. h. sie verfallen seit der "Wende" wegen Leerstands, davon ein Haus als Denkmalschutzobjekt,

- alles bei der Ausarbeitung des B-Plan-Entwurfs von 1997 bis 1999 schon ab 1989 amtsbekannt.

Über das Plangebiet XVI-85 hinaus, gibt es für den gesamten Verlauf der Regattastraße in Grünau auf ca. 5 km Länge, die eingangs schon angesprochenen, gleichfalls beunruhigenden Kennziffern:

Von insgesamt 277 Hausnummern der Regattastraße im Jahr 2008 waren über 70 katalogisiert notleidend. Das entspricht einem Anteil an Problemimmobilien für die Regattastraße von über 25 %. Inzwischen ist leider auch das ambitionierte "Hoffnungsträger- Projekt" "puerto verde", Regattastr. 1- 49, mit seinen 400 "maritim" orientierten hochwertigen Komfort-Wohnungen, auch durch die Müllindustrie nebenan, auf absehbare Zeit notleidend geworden. Der Anteil der wenigen seit 2008 neu gebauten Objekte wird damit negativ weit überkompensiert, d. h. die "Notstandsquote" ist heute, bezogen auf den gesamten Verlauf der Regattastraße in Grünau, schlechter denn je. (schlechter als 25 %)

 Fotos und die statistische Auswertung liegen bei der AG LEBEN IN GRÜNAU zur Dokumentation bereit.

 Trotz der eindeutigen Datenlage und der Optik eines "Notstandsgebietes" wird amtlich eine gesunde, zukunftssichere Situation der städtischen Grünauer Umgebung um die Regattastrecke vorgespiegelt, und es werden rosige Zukunftsperspektiven ausgemalt, die schon aufgrund der 20-jährigen gegenläufigen Negativerfahrungen, niemandem der in der Region lebt, irgendwie plausibel zu machen wären.

Dasselbe gilt für die absurden Prognosen, die die amtliche Begründung des B-Plans für die künftige sportliche Entwicklung der Regattastrecke vorausgesetzt hat.

 

Eine genauere Prüfung der Situation zeigt uns nämlich, daß der Betrieb der Regattastrecke heute und in Zukunft vorrangig "Mangelverwaltung" ist. 

Denn auch mangelverwaltungsbedingt hat sich die Situation der Regattastrecke seit 1989 zunehmend negativ entwickelt.

Man kann "im Klartext" durchaus sagen: Die Regattastrecke befindet sich, zusammen mit ihrem Kultur- und Sportangebot sowie hinsichtlich ihrer Wirtschaftskraft und ihrer Besucherfrequenz, in einer schon 22 Jahre andauernden, sich immer weiter verschlechternden und mittlerweile ziemlich ausweglosen Krisensituation, ohne sichtbare Chance zur Rückkehr zu ihrer früher einmal lange Zeit eminenten Bedeutung und zu der ebenfalls nötigen wirtschaftlichen Beitragspotenz zum Gastort Grünau und zwar --

-- mangels Finanzmitteln, mangels Auslastung, mangels sportlich und touristisch interessierten zahlenden Besuchern, mangels Bekenntnis zu ihrer Tradition (Die neue Tafel an der eintönigen Tribünenwand zur Straße ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber leider zu wenig zu spät. Das touristisch wichtige Thema Sportdenkmal wird weiter ideologisch verdrängt), mangels breitem öffentlichen Interesse am Rudersport und am kaum vorhandenen Veranstaltungsprogramm, mangels attraktiven "Publikumsmagneten", mangels Rückgewinnung wohlhabender Vereine, mangels anziehendem, Erfolg vermittelndem Umfeld, mangels sportlicher Bedeutung, mangels attraktiver Selbstdarstellung, mangels Marketing und Betriebswirtschaft, mangels Hochleistungs-Qualifikation der Strecke, mangels Elitekontakten, mangels Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Regattaplätzen, mangels geologischer und geographischer Mindeststandards, mangels Anlagen-Akzeptanz der Spitzensportler, mangels heute verlangtem Komfort für Gäste ( lange offene Pissoir-Rinnen im Tribünen-WC), mangels optisch und technisch moderner Anlagenausstattung, mangels Kooperation mit dem Berliner Westen, mangels Kooperation mit den Nachbarn, mangels Kooperation mit den Wendenschloss-Anrainern, mangels geschichtlicher Unbefangenheit, mangels politischer Neutralität, mangels konfliktfreier Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, mangels tragfähiger Zukunftsstrategie, mangels sportlichem und touristischem Erfolgswillen, mangels Erfolgskonzepten, mangels Sponsoren, mangels modernem Dienstleistungsdenken, mangels Bedarfsorientierung, mangels klarer Identifikation mit der Geschichte, mangels Frischeausstrahlung, mangels Schönheits-Bewußtsein in Bezug auf die Außenwirkung und auf den Gastort, mangels Nachwuchssportlern, mangels Vereinszuwachs am Standort,  mangels Motivation der heutigen Stadtjugend, mangels Begeisterungsfähigkeit, mangels Fähigkeiten zu wenigstens rudimentärem "Showbusiness" - und nicht zuletzt mangels Beiträgen zum Gemeinwohl in Grünau und vor allem mangels Zukunftsperspektiven mit Erfolg.

Alles in allem ist das eine ärgerliche, aber auch höchst bedenkliche Litanei an krisenhaften "Krankheitsmerkmalen", die für eine gesunde ZUKUNFT IN GRÜNAU kaum Hoffnung bieten, - geschweige denn für den "Patienten" in der Krise selbst. D. h. mit dem bisherigen bezirksamtlichen "Weiterwursteln" sind die Aussichten für eine sportlich wie gemeinwirtschaftlich erfolgreiche Zukunft des riesigen Regattastreckenkomplexes "im wirklichen Leben" katastrophal. (- ebenso wie für die Bürger in Grünau und für die Steuerzahler )

Es macht auch keinen Sinn die Lage hier rücksichtsvoll diplomatisch zu beschönigen, denn die Verwaltung konnte aus 22 Jahren realer Erfahrung offenbar keine Lehren ziehen und strebt auch keine Verbesserungen an. (Das belegt ein aktuell laufendes Verwaltungsgerichtsverfahren zum Bebauungsplan XVI-85).

 

Zwischen dem Gemeinwohl des Gastorts Grünau und den amtlichen Zielen des Regattastreckenbetriebs existiert also erkennbar schon seit Jahrzehnten kein "Zusammenspiel" zum beiderseitigen Nutzen mehr. Das Bezirksamt dreht stattdessen mit der Regattastrecke, im Verhältnis zu ihrer heute massiv eingeschränkten sportlichen Bedeutung, "ein viel zu grosses Rad", - auf Kosten der Grünauer Gemeindeentwicklung und der Steuerzahler, - auch wenn die  zweifellos wichtige und wertvolle Jugendarbeit, der heute umumstrittenste Aktivposten der Regattastrecke, als gemeinwirtschaftlich unverzichtbar und unbedingt föderungswürdig, mit in Betracht gezogen wird.

Auf diese Weise haben sich sich in der Region die Entwicklungsrückstände Grünau's aus der DDR-Nachkriegszeit und den vertanen "Nachwende-Jahren" verstetigt, mit erkennbar fehlendem Besserungspotential. Das bescheinigt uns amtlich der Bebauungsplan XVI-85 von 2008, mit seiner unseriösen Begründung, in Form einer gegen jedes bessere amtliche Wissen erfolgten Fortschreibung der negativen Ergebnisse aus 10 Jahren angewandter B-Plan-Entwurfspraxis = Ergebnis siehe Bildergalerie ganz oben 

 

Eine wirkliche Besserung der Verhältnisse gelingt u. E. nur mit neuen Investitionen, verbunden mit der Antwort auf die Frage : "Wie können die Gemeinde Grünau und private Nutzer das weitläufige Grünauer Regattastrecken-Ufergebiet und die Wasserflächen betriebswirtschaftlich und gemeinnützig gleichermassen sinnvoll nutzen, d. h. mit aller gebotenen Rücksicht auf die verbliebenen sportlichen Aufgaben der Regattastrecke (z. B. Jugendarbeit), aber gleichzeitig auch im gebotenen Interesse des Gemeinwohls und der Zukunftssicherung der Bewohner im Gastort Grünau. (Ziel: Tourismusförderung, Stadtbildrestaurierung, Infrastrukturgesundung, Denkmalschutz, wirtschaftliche und kulturelle Belebung, insgesamt mehr Lebens- und Wohnqualität ) ?"

 Grünau muss also möglichst bald in die Lage versetzt werden, sich vom langfristigen ungebrochenen "Verlierertrend" der Regattastrecke zu emanzipieren, um sich in Zukunft, ohne den einstigen Motor, der heute leider nur bremst, als attraktive Gemeinde anderweitig im Wettbewerb der Orte behaupten zu können, - z. B. indem alle vorhandenen, aber leider teilweise brach liegenden Grünauer Ressourcen baldmöglichst zukunftssicher genutzt werden.

 

 

 

2.) ZUKUNFT IN GRÜNAU e. V. arbeitet deshalb daran die einzigartigen Standortvorteile der Region, zusammen mit der 150-jährigen Tradition als internationales und deutsches Wassersportzentrum und als ehemalige Olympia-Sportstätte zu fördern und alle lokalen Vereine und Wirtschaftsteilnehmer dabei zu unterstützen, die durch Wechsel der Politik und politische Wirren verloren gegangene Prosperität und Attraktivität für Bürger und Besucher so schnell und so weit wie möglich wieder herzustellen.

Die Rückbesinnung und Marketing-Verwendung der einmaligen Tradition seit 1860, zusammen mit den namhaften Grünauer Spitzensportlern wäre, wie schon erwähnt, auch für eine mögliche Sanierung der Regattastrecke das erste Mittel der Wahl. Weiterhin ist eine vernünftige Auslastung der riesigen Anlagen eine Grundbedingung für qualitatives Wachstum in Grünau, denn der jahrzehntelange Leerstand von Gebäuden und Grundstücken, die in bester Lage am Seeufer der 2.000 m langen Regattastrecke seit 22 Jahren ungenutzt verfallen, ist für das Gemeinwohl wenig hilfreich und auch nicht im Interesse des Denkmalschutzes.

Schliesslich liegt es auf der Hand, daß der mit Abstand grösste Empfänger von Subventionen und öffentlichen Geldern in der ganzen Region, über seine wichtige Jugendarbeit hinaus, von Amts wegen auch weitergehende gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen lokaler Art an seinem Gastort zu erfüllen hat.

Das Mindeste dahingehend ist Investitionen und Fortschritt in Grünau nicht weiter zu blockieren.

 3.) ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V. will selbst und mit der AG LEBEN IN GRÜNAU und über deren Mitglieder gegebenenfalls direkt auf die Verwaltung einwirken, um offensichtliche gemeinwirtschaftliche und städtebauliche Fehlentwicklungen zu korrigieren und Voraussetzungen zu schaffen für eine wirtschaftliche und qualitative Erholung der Region, - falls nicht anders durchsetzbar, zur Not auch mit anwaltlicher und gerichtlicher Hilfe. 

 

Eine weitere Förderungsmöglichkeit für Grünau sehen wir, über die lokale Agenda hinaus, in der Zusammenarbeit mit überregionalen Bürgerinitiativen. Dabei kommt der Zusammenarbeit mit der im Mai neu zu gründenden Berliner "Bürgerplattform Süd-Ost" eine besondere Bedeutung zu ?

 

  4.) ZUKUNFT IN GRÜNAU veranstaltet und unterstützt vielfältige aktuelle Aktivitäten in Grünau, die jeweils regelmässig stattfinden sollen. 

Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei den tatkräftigen Helfern und Sponsoren, ohne die jede Belebung und Bereicherung des städtischen Lebens hier nicht zu erzielen wäre. (siehe Näheres oben bei "AKTIONEN + NEWS")

5.) ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V. kümmert sich weiter um die Wiederbelebung der Idee eines neuen “Deutschen Sportdenkmals” am angestammten traditionsreichen Sportdenkmalplatz von 1898 mit der symbolträchtigen Adresse “Sportpromenade 1, 12527 Berlin”.     

Die Gelegenheit, die "neuere" Einheit des gesamtdeutschen Sports in der Hauptstadt historisch begründet aktuell darzustellen, bietet sich wohl nirgendwo besser als dort (siehe auch oben:  “Links + Fotos zu Grünau” ).


Sportdenkmal um 1920                                                                       Sportdenkmalplatz heute

                                                         Sportpromenade 1, Grünau


 

 

 

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 Beim Verwaltungsgericht Berlin läuft ein Gerichtsverfahren eines Bürgers aus unserer AG LEBEN IN GRÜNAU gegen möglicherweise stadtbildschädliche und entwicklungshemmende Entscheidungen des Bezirksamtes Treptow-Köpenick für den Stadtteil Grünau.

ZUKUNFT IN GRÜNAU e. V. infomiert über wichtige Inhalte zu diesem und ggfs. auch zu künftigen Gerichtsverfahren, z. B. wegen fehlerhafter Genehmigungen und Gefährdung/Belästigung durch Immissionen des 300.000 qm-Müll-Industriegebiets vor unserer Haustür und dem unzumutbaren LKW-Verkehr durch unsere Wohngebiete der Region. (s. o. "AKTUELLES HANDELN")

 

 Lebendige attraktive Umwelt entlang der Regattastrecke, anstatt Leerstand, Ruinen und Gammelbaracken.