Leider gibt es, über die teilweise unten genannten altbekannten Tatsachen hinaus, aktuell nichts wirklich Neues vom Müll

 

 

N E U E S  V O M  M Ü L L

 Foto rechte Seite : Köpenicker Müllratte (bitte anklicken zum Vergrössern). Man beachte bitte: Sämtliche Fenster an allen Müllhallen müssten laut Vorschrift immer geschlossen sein (gegen Geruch, Staub und andere Immissonen)

Weitere Fotos von wohlgenaehrte Koepenicker Muellratten aus dem Mullindustriegebiet und andere Bilder von dort finden Sie unten am Ende der Seite.

Sie kennen vielleicht die Anti-Müllpetition, die wir zum Schutz unserer Lebensqualität in Grünau ins Leben gerufen haben ? (Unterschriftenliste nebenan zum Herunterladen bitte Anklicken und  Kopieren/Drucken)

 

Die im ehemaligen Betonwerk Grünauer Strasse mittlerweile massiv auftretende und in Grünau stark verkehrslastige Müllindustrie hat sich einem direkten Dialog mit den Grünauer Bürgern entzogen und uns über eine namhafte Berliner Anwaltssozietät strafrechtliche und zivilrechtliche Klagen angedroht.

 

 

Auf die Klageandrohungen haben wir am 10. 04. 2012 folgende Replik geschickt, die gleichzeitig als Begründung unserer Petition dient und deshalb auch an die Bezirks- und Senatsverwaltung sowie an alle besonders und allgemein an dem Thema interessierte Personen weitergeleitet worden ist :

 B R I E F K O P I E   A N T W O R T S C H R E I B E N    v o n    Z u k u n f t   i n  G r ü n a u  e . V .  

Dazu sei noch etwas vorausgeschickt:
Die GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG hat sich inzwischen aus dem Verbund der gemeinsamen Beschwerdeführer gelöst und nun über ihre eigenen Anwälte für die GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG den unten angeführten Sachverhalt bestreiten lassen.

Fairerweise muss man anerkennen. dass die GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG tatsächlich Güter produziert auf ihrem ehemaligen Betonwerksgelände (s. u.).
Weiterhin läuft der Schwerlast-Lkw-Verkehr der GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG vorwiegend über den Wiesenweg und die Glienicker Strasse und den Glienicker Weg, also weniger durch die Wohngebiete von Grünau. Auch die Reifenwaschanlage für die LKWs, die manchmal in Betrieb ist, zeigt den "Guten Willen" der GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG unseren Lebensraum weniger zu belasten.
Was allerdings bei allem "Guten Willen" auf jeden Fall an Problemen bleibt, ist der Staub und der Lärm der Brecheranlage der GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG, über den sich die Anwohner immer wieder und besonders bei Störfällen beklagen müssen. Dahingehend empfehlen wir den Anwälten der GRAF-Spezialbaustoffe GmbH & Co. KG ein Gespräch mit den Unterzeichnern auf unseren Unterschriften-Listen zu diesem Thema, - den sogenannten "runden Tisch", der obwohl schon recht lange in Aussicht gestellt, offenbar niemals Wirklichkeit werden soll.

 

Per Fax 88 18 460 u. info@rolema.de  voraus                                   

ROLEMA Rechtsanwälte & Notare

Zu Händen Herrn RA Dr. Hundt

Kurfürstendamm 52

1 0 7 0 7   B e r l i n                                                                                                             10. April 2012

 

Interessengemeinschaft Gewerbepark Grünauer Strasse  ./.  Zukunft in Grünau e.V.

 

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr. Hundt,

 vielen Dank für Ihr Schreiben vom 26.03.2012. Das Schreiben ist auch an meine Person gerichtet. Sie erhalten daher, nach einer gründlichen Besprechung unserer Mitglieder, im Auftrag der AG LEBEN IN GRÜNAU und im Namen des Vereins ZUKUNFT IN GRÜNAU e.V., meine Antwort wie folgt:

 Die im Gewerbegebiet Grünauer Str. 210 – 216 versammelte Müllindustrie hat einen „runden Tisch“ als Dialog mit der verunsicherten Nachbarschaft zwar mehrfach angekündigt, aber leider niemals in die Tat umgesetzt. Insofern ist es eigentlich schade, dass der Dialog nun über Ihre Anwaltskanzlei zustande kommt - und auch gleich verbunden mit scharfen Klageandrohungen.

 Zu Ihrer strafrechtlichen und zivilrechtlichen Klageandrohung gegen unseren Verein, u. a. wegen behaupteter Verleumdungen zu Lasten Ihrer Müllindustrie-Mandantschaft, bitten wir zunächst folgende, aus gutem Grund recht ausführliche Klarstellung der Verhältnisse zu berücksichtigen:

(Zur Information erhalten die  Betroffenen, unsere Vereinsmitglieder und auch allgemein am Thema interessierte Personen, wie z . B. die Bezirks- und die Senatsverwaltung, eine Kopie dieses Schreibens per E-mail)

 Die Müllindustrie besitzt bekanntlich, nicht nur in Köpenick, nach etlichen Skandalen und bedingt durch ihren permanenten Umgang mit übel riechenden, verdorbenen oder verschmutzten Abfällen oder sonst minderwertigem Material, was andere Leute unbedingt loswerden wollen und welches zum Teil auch mit Schadstoffen behaftet ist, schon von Haus aus kein gutes, sondern ein unstreitig sehr unhygienisches Image.  Dafür ist wohl kaum jemand aus unserem Verein verantwortlich zu machen?!

Weiterhin ergeben sich ganz allgemein bereits durch dieses branchenspezifische Negativimage unvermeidliche Konsequenzen für die Nachbarschaft, an denen unser Verein ebensowenig Anteil hat:

Im allgemeinen zieht nämlich die Müllindustrie mit ihrem Negativimage, allein schon durch ihre blosse Anwesenheit, Ansehen und Attraktivität ihrer Umgebung, quasi naturgesetzmässig, nach unten.

 Für unsere Region trifft dies besonders drastisch zu, weil die Müllindustrie hier neuerdings aussergewöhnlich massiv Stellung bezogen hat, und die exzessiven allgegenwärtigen Mülltransporte durch die hiesigen Wohngebiete unseren vormals gesunden und beliebten Lebensraum in Grünau zusätzlich über Gebühr belasten.

Damit einher geht zwangsläufig ein Verlust an Lebensqualität für unsere Bürger und Besucher sowie eine Vernichtung von elementaren Werten unseres innerstädtischen aber naturgepägten Standorts:

 Der Wohnwert für uns alle, der Besuchswert, der Erholungswert, der Freizeitwert sowie nicht zuletzt möglicherweise auch der Gesundheitswert unserer Region werden durch die Aktivitäten Ihrer Mandanten unzumutbar dezimiert.

Allein der Imageschaden, den eine durch 150 Jahre Tradition für Naherholung und naturverbundene Wohnqualität geprägte Region erleidet, die auf einmal überraschend von unzähligen Transporten mit Müllfahrzeugen laufend durchquert wird und die man ungefragt  in eine ungeliebte Nachbarschaft zu solch komplexen Müll-Großanlagen gezwängt hat, in denen auch mit gefährlichen Abfällen (Giftmüll) hantiert wird, ist so gravierend, dass Protest dagegen bei objektiver Betrachtung unvermeidlich wird.

 Im Vertrauen auf die traditionell gesunde Wohnqualität der Region und die Werbung des Bezirksamts für den „Grünen Bezirk Berlin’s“  nehmen die Einwohner bis heute in der Region Grünau gerne auch längere Verkehrswege in Kauf, um den Umweltbelastungen der Großstadtmitte zu entgehen und hier gesund und naturverbunden wohnen zu können. Dieses Vertrauen ist nun, durch die Aktivitäten Ihrer Mandantschaft, empfindlich gestört. Einen solchen Verlust an für die Region Grünau lebenswichtiger traditioneller Wertschätzung der Bürger und Besucher kann man wohl schwerlich ignorieren ?!

 Alle unsere Aktivitäten haben mit einer von Ihnen behaupteten Verleumdung nichts zu tun, sondern es geht letztlich darum, einem mittelfristig bis langfristig höchst bedenklichen Wertevernichtungsprozess Einhalt zu gebieten. Diese Vernichtung von Werten manifestiert sich auch in durchaus konkret quantifizierbaren Verlustkategorien mit enormem Umfang, z.B. in Form von  gutachterlich ermittelten Grundstückswertverlusten, Mietminderungen und ggfs. besonderen bzw. erhöhten Gesundheitskosten.

 Wer sich mit den Besonderheiten der Müllindustrie befasst hat wird vermutlich längst wissen, dass durch deren Expansion in Wohngebieten gleichzeitig  an anderer Stelle zwangsläufig Werte vernichtet werden, und dass dies unter Umständen Schadensersatz für die Betroffenen begründen könnte. Nachdem in Ihrem Schreiben davon jedoch keine Rede ist, weisen wir hiermit auf diesen Umstand vorsorglich nochmals ganz besonders hin.

 Der wald- und seenreiche Landschaftsraum im Südosten von Berlin hat, insbesondere entlang unserer Köpenicker Gewässerufer und ganz besonders in der Region Grünau, eine über 150-jährige Tradition als naturverbundenes Freizeit und Erholungsgebiet; früher noch wesentlich attraktiver als heute, auch weit über unsere Köpenicker und Berliner geografische Besucherherkunft hinaus.

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin stellt unsere Naturvorzüge in letzter Zeit auch wieder mit besonderer Werbung (z. B. "der grüne Bezirk in Berlin") ganz groß heraus.  Die Verwaltung hat also für wichtig und richtig erkannt, daß die gesunde Natur im städtischen Wettbewerb der Wohn- und Besuchsorte in Deutschland einen attraktiven Standortvorteil für unseren Hauptstadt-Bezirk darstellt, der besonders werthaltig ist. (Image und echter Erfolg gründen sich allerdings vorwiegend auf reale Qualität)

 Für die Region Grünau ist die Lebensqualität, die mit gesundem Wohnen und Erholung in der Natur verbunden ist, mittlerweile der einzig verbliebene werthaltige Standortvorteil,  - denn  der früher auch international 100 Jahre lang bedeutende Sportsektor (Weltklasse-Regatten, OLYMPIADE, Sportfeste) sowie die früher sehr erfolgreiche Freizeitindustrie (z. B. Riviera, Gesellschaftshaus, Bewag, Allianz, Dresdner Bank, Regattastrecke) spielen momentan hier in Kultur, Wirtschaft und Politik keine Rolle,- indem man seit 1990 amtlich versäumt hat an die  historische Grünauer Erfolgsgeschichte konsequent anzuknüpfen. (Näheres dazu finden Sie auf unserer homepage zukunftingruenau.eu )  Grünau besitzt also an Attraktionen nur noch die gesunde Wohn-u.Erholungskultur in Verbindung mit den Naturschönheiten.

 Die Vereinsmitglieder unserer AG LEBEN IN GRÜNAU sind überzeugt, dass die von Ihren Mandanten praktizierte Form einer extrem transportlastigen Müllumschlagsindustrie, (die sonst, mit Ausnahme der Schüttgutherstellung bei Dahme Baustoffe/GRAF, mit förderungswürdiger Wertschöpfung durch Produktion nichts zu tun hat), in unserer Umgebung aus Wasser, Wald, sensiblen Naturschutz- und, Wasserschutzgebieten sowie naturverbundenen ruhigen Wohngebieten im empfindlichen Grünauer Naherholungsraum, keine Daseinsberechtigung hat (-zumal es in Berlin an Industriebrachen nicht mangelt).

Dies umso weniger, als Ihre Mandanten, trotz mehrfacher Bitten, keinerlei Interesse erkennen lassen, sich für das Gemeinwohl der Region, in der sie auf Kosten der Lebensqualität Ihrer Mitbürger und der Umwelt ihre Geschäfte betreiben, auch nur in einem bescheidenen Umfang zu engagieren.

 Dabei sind sich die Beteiligten hier über die wirtschaftlichen Ziele des Bezirksamts TK durchaus  im Klaren, aber auch über die Notwendigkeit amtlich eine ausgewogenen Balance zu finden, zwischen nachhaltiger moderner Gewerbeansiedlung, die man auf einem früheren grossen Betonwerksgelände verwirklichen kann und dem Anrecht auf Unversehrtheit für unsere traditionsreiche Nachbarschaft.

Diese für unser Gemeinwohl unbedingt notwendige ausgewogene Balance ist jedoch durch die krass übermächtige Müllpräsenz und das auch betriebsbedingt wenig rücksichtvolle Auftreten Ihrer Man-dantschaft, in Verbindung mit den ungeeigneten Verkehrswegen, in unakzeptable Schieflage geraten.

 Zu den detaillierten Vorhaltungen auf den Seiten 2- 4 Ihres Schriftsatzes ist folgendes zu sagen, wobei der gesamte Inhalt dieses Schreibens zugleich auch die Begründung unserer Petition darstellt:

Aktuell ist es u. E. nicht nötig vorhandene Dokumentationen zu den jahrelang andauernden Störfällen, wie Fotos, Tonmaterial, Videos und Aussagen von Betroffenen, bzw. Geschädigten, zu bemühen.

Die bisherige Befrachtung der Region mit immissionsintensiven schweren Müll-LKW ist u. E. Grund genug für diesen Protest, selbst wenn die von einem fachkundigen Bezirksamtsvertreter auf einer Bürgerprotestversammlung genannte Zahl von täglich 1.500 LKW womöglich zu hoch gegriffen sein sollte. (angemeldeter Tonband-Mitschnitt der offiziellen Angabe in der Bürgerprotestversammlung liegt vor).

 Ihre angeführten LKW-Zählergebnisse sind als eine Momentaufnahme u. E. im Pettitionsverfahren weder repräsentativ für die Vergangenheit, noch für die ZUKUNFT IN GRÜNAU wirklich relevant.

Immerhin hat schon ein einziger Betreiber allein bis vor kurzem noch 1.000 - in Worten: Eintausend - grosse  Müllcontainer auf dem Gewerbeareal bearbeitet und durch unsere nachbarlichen Wohngebiete gefahren. Deren Inhalt wurde zudem jahrelang, entgegen der von Ihnen angeführten Vorschriftentreue der Betreiber, unzulässigerweise ungeschützt im Freien gelagert und dort auch umgeschlagen. (Fotos)

Die so wohlgenährten Köpenicker Müllgebietsratten sind in der Nachbarschaft berüchtigt, zumal sie laut den Kleingärtnern so gross wie fette Kaninchen werden können (Foto einer Köpenicker Müll-Ratte ligt bei) sowie allgegenwärtig, auch bei Tage und auf unserer Grünauer Uferseite, ihr Unwesen treiben.

Das Pikante an der Sache ist allerdings, dass dieser 1.000-Container-Betrieb in der offiziellen Statistik des Gewerbegebiets niemals aufgetaucht ist. Die wahren Verkehrs- und sonstigen Belastungen unserer Nachbarschaft sind also offiziell gar nicht angegeben worden. Das gilt ebenso für die große Brecher-anlage, die auf unseren amtlichen Informationskopien interessanterweise in Charlottenburg steht.

Zudem beschränken sich die schweren LKW-Mülltransporte laut Nachbarbeobachtungen keineswegs nur auf Ihre angegebene Zählungs-Zeit von werktags 7:00 bis 17:00 Uhr.(Lkw-Unfall am 7.4.12, 6:15 h)

 Zwar ist das Gewerbeareal heutzutage aus gutem Grund kein Wasserschutzgebiet für die Trinkwasser-Schöpfbrunnen des Wasserwerks Johannistal  mehr, aber von Ihrer angegebenen Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit der Betreiber, selbst in Bezug auf die nun weniger strengen Umweltanforderungen vor Ort, sind keineswegs alle Betroffenen wirklich überzeugt. Dies umso weniger, als bei einem Ihrer vier Mandanten ein schwerer, schlagzeilenträchtiger Umweltskandal aktenkundig ist, in dem es um grosse, regelmäßig auch nachts illegal abgekippte Müllmengen in die Landschaft ging - abgesehen von all den anderen, wiederholt vorgebrachten Reklamationen der Nachbarschaft. (Foto-/Video-Dokumentation liegt bei Bedarf zur allgemeinen Information bereit)

Wir besitzen auch Tonträger, auf denen die Betreibersprecher, anlässlich öffentlicher Besichtigungen, stolz die enormen Kapazitäten ihrer Anlagen preisen. Was dabei alles an Zahlenmaterial dokumentiert worden ist übersteigt die offiziell angemeldeten Mengen bei weitem.

 Ein "gesundes Mißtrauen" der Leute in Grünau hat also, wie man sieht, durchaus seine Berechtigung, gerade auch was die amtlichen Beschwichtigungen und die „unvollständigen“ Statistiken anbetrifft.

 Selbst wenn Ihre Anwaltsozietät uns für unsere Initiative zur Förderung der Lebensqualität in unserer Region mit Ihren angedrohten Klagen überziehen sollte, - trotzdem bleiben wir gerne und unbeirrt dem Gemeinwohl verbunden, schon weil unser Vereinszweck uns dazu verpflichtet. Unsere Vereinssatzung gibt uns vor, den letzten verbliebenen Standortvorteil der Region Grünau, d. h. die Naturverbundenheit und die Lebensqualität des gesunden Wohnens und die unserer Besucher in unserem traditionsreichen Erholungs- und Sportgebiet zu bewahren und zu fördern.

Ihre Mandantschaft hat aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen daran erkennbar keinerlei Interesse.

Das mag wirtschaftlich durchaus nachvollziehbar sein, hilft aber uns geplagten Bürgern nicht weiter.

Ihre Mandantschaft sowie ein ortsansässiger leitender Stadtplanungsamtmann und der Grünauer BVV-Vertreter haben uns Bürgern, nach Rücksprache mit den bezirklichen Stadtplanungsverantwortlichen, unisono immer wieder erklärt: „Für einen Verzicht auf Schwerlast-LKW-Durchfahrten durch die um-liegenden Wohngebiete ist eine Ersatz-Routenführung nicht machbar und öffentlich nicht vorhanden“.

Dazu gibt es Sitzungsprotokolle der „ARGE Ortsentwicklung/Ortsgestaltung Grünau“ sowie einen E-Mail-Schriftwechsel, in dem sogar der selige „Sankt Florian“ heute wieder eine wichtige Rolle spielt.

Damit ist allerdings zugleich, - quasi schon amtlich bestätigt -, auch die Tatsache festgestellt, dass eine nachhaltige, ausgewogene, auf die Betroffenen abgestimmte Entwicklungs- und Verkehrsplanung des ca. 600.000 qm großen Köpenicker Mischgebiets Grünauer Straße, mit Beginn ab Ecke Glienicker Str.  Hausnr. 26 über Nr. 116= LAROSE GmbH = sehr viel LKW-Verkehr, Abschiebehaft, DHL, BSR,  bis zum Köpenicker Westufer des Teltowkanals (Nr. 218) niemals existiert hat; geschweige denn östlich  für die Grünauer Uferseite, mit EFH-Bebauung und dem ambitionierten „puerto verde“-Projekt. (Das gilt übrigens auch für die Gesamtplanung der amtlich  „vergessenen“ traditionsreichen Hauptstadtregion Grünau)

 Aus dem offensichtlichen Fehlen aller eigentlich gebotenen amtlichen Abwägungsprozesse und dem   fehlerhaften Unterlassen der nötigen bedarfsadäquaten und anwohnergerechten Verkehrsplanung, vor allem mit der geeigneten Straßenverkehrsanbindung, bevor solch ein monströser Müll-LKW-Verkehr genehmigt wird, geht hervor, daß letztlich hier die Verwaltung diese Müllproblematik geschaffen und uns Grünauer Anwohnern ungefragt vor die Haustür verfrachtet hat. (im wahrsten Sinne des Wortes)

 Was den eigentlich vorhandenen guten Willen der Bürger verständlicherweise weiter strapaziert sowie zusätzlich Unmut und Mißtrauen gedeihen lässt, sind die zahlreichen Verschleierungsversuche des wahren Sachverhalts auch über die o. g. Beispiele hinaus, z. B. durch bewusst unzureichende amtliche Information, bis in die frühere ehrenamtliche Arbeit der ARGE Ortsentwicklung/Ortsgestaltung des Ortsvereins Grünau e.V. hinein. Auch der genannte E-mail-Verkehr mit „Sankt Florian“ ist dahin-gehend recht aufschlussreich.  Allerdings haben die informierten Politiker und Fachleute, indem sie in Grünau zum Abwiegeln sogar den seligen „Sankt Florian“ bemühen müssen, uns Bürgern gegenüber damit ihr behördeninternes Fachwissen zumindest insoweit offenbart, als demnach für unsere Region in und um Grünau amtlich offenbar ein „brandgefährlicher“ Zustand vorausgesetzt wird.

 

Um es nochmals deutlich zu betonen, die gesunde Naturverbundenheit ist leider das einzige was der Region Grünau nach langen Zeiten einer bedeutenden Vergangenheit heutzutage noch verblieben ist. (siehe unsere website zukunftingruenau.eu )  Eine weitere Beschädigung dieses einzigen und  auch einzigartigen Standortvorteils kann keinesfalls hingenommen werden.

Das befürworten vor allem auch die zahlreichen Unterzeichner auf unseren Unterschriftenlisten, die wir in Kürze bei der Bezirksverwaltung zu unserer Petition nachreichen werden.

 Mit freundlichen Grüssen

 zukunft in grünau e.v., gerhard bechtoldt

 P.S.:

In der Anlage finden Sie, zusammen mit dem Foto eines kleineren toten Exemplars der unangenehmen Köpenicker-Müllgebietsrattenplage noch eine Tätigkeitsliste Ihrer Mandantschaft für die betrieblichen Kategorien von gefährlichen Abfällen (Giftmüll) auf dem Gewerbeareal Grünauer Str.  210 - 216.

 Vielleicht dürfen wir Sie abschließend noch höflich um Ihre geschätzte Antwort auf diese Frage bitten:

Sehr geehrter Herr Dr. Hundt, würden Sie oder Ihre sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen mit Ihren Familien in solch unhygienischer Müll-Nachbarschaft,  Auge in Auge mit den dort zahlreichen großen Köpenicker-Müllgebietsratten, eine Immobilie kaufen oder mieten, bzw. mit weit geöffneten Fenstern immer beruhigt schlafen oder auch nur in dieser Umgebung Ihre kostbare Freizeit verbringen wollen, - zumal das Straßenbild von allgegenwärtigen schweren Müll-LKW maßgeblich mitbestimmt wird ?

FOTOS zum Vergroessern bitte Anklicken!